Familie Korherr empfiehlt eine wunderschöne, naturhistorische Entdeckertour, die zu kulturgeschichtlichen Plätzen führt.

Länge 5,5 km, Dauer ca. 2 Stunden

Eine Entdeckungsreise mit vielen tollen Eindrücken:

  1. Schmetterlingshänge mit bedeutendem Insekten- und Schmetterlingsvorkommen.
  2. Fünf alte Bierkeller, die früher von Gaststätten genutzt wurden.
  3. Karstquelltopf Lochbrunnen
  4. Pumpwerk Talmühle, Trinkwasserversorgung.
  5. Burgruine Eutinger Tal
  6. Ehemalige römische Siedlung

Start am Sportplatz in Eutingen im Gäu. Am Sportplatz geht es in Richtung Westen. Wir kreuzen die Stauffenbergstraße und folgen dem Karl-Akermann Weg zwischen Feldern hindurch. Nach einer Linkskurve erreichen wir die Kläranlage und halten uns dann rechts. Der Weg streift nun die Schmetterlingshänge. Durch intensive Sonneneinstrahlung entwickelte sich hier ein bedeutendes Insekten- und Schmetterlingsvorkommen. Beim Abzweig führt der Weg nach links und unter den Bahnschienen hindurch. Dort befinden sich 5 alte Bierkeller, heute ein Winterquartier für Fledermäuse. Wir wandern entlang des Talbachs unterhalb der Bahngleise. Dann erreichen wir den Karstquelltopf Lochbrunnen, der durch die Dolomitregion des mittleren Muschelkalks gebildet wird und gelangen zur Pumpstation Talmühle. Seit 1960 trägt die Talmühlquelle mit der Bodenseewasserversorgung und weiteren Fassungen zur Trinkwasserversorgung für 60 000 Einwohner im Oberen Gäu bei. 

Burgruine mit Keller

Tolles Versteck!

Pinke Blütenpracht

Pusteblume

Vom Moos verschlungen

Das Waldkrokodil

Herzliche Burggrüße

Flechten im Moos

Bäume wachsen aus der kleinsten Burgritze

Glücksklee

Gräser aller Arten

Beim Lochbrunnen

Feind in Sicht?

Am idyllischen Talbach

Der kühle Burgkeller

Hier lebten einst die Ritter

Moosvogel

Anschließend wieder zurück und an der Weggabelung nach rechts zur Burgruine Eutinger Tal. Das Rittergut auf 450 m Höhe wurde im 13. Jahrhundert erbaut. Es sind noch Reste des Turms und der Kellergewölbe  zu sehen. Danach gehen wir durch den Wald steil bergauf, bis wir die Hochfläche mit weiter Feldlandschaft erreichen . Auf dem Burgweg passieren wir eine ehemalige römische Siedlung. Da Eutingen in der Römerzeit Schnittpunkt bedeutender Straßenverbindungen war, wurde hier vermutlich eine „Villa rustica“ errichtet, wovon heute jedoch keine Relikte mehr sichtbar sind. Dann führt uns der Wanderweg bis zur Kreisstraße 4706. Wir überqueren die Bahngleise und folgen der Marktstraße nach Norden. Dort gehen wir geradeaus weiter und kehren so zu unserem Ausgangspunkt am Sportplatz wieder zurück.

Wie schön, es gibt ihn noch!
Die Sichtung eines Feuersalamanders ist das Highlight dieser Wanderung.