Nichts wie hin zu den Fröschen, Seerosen und einem imposanten Mammutbaum!

Nicht so weit weg von Mötzingen - in Dettenhausen in Richtung Waldenbuch auf der L1208 rechts auf den Braunäcker-Parkplatz abbiegen - beginnt eine leichte, 6,8 km lange Spazierrunde mit einigen Überraschungen.

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Nicht weit vom Startpunkt der Runde, die durch lichten Wald führt, stößt man linkerhand auf einen kleinen Weiher mit zwei Rastbänken. Nähert man sich diesem, hüpfen die Frösche mit lautem Platschen ins Wasser - ruhiges Abwarten wird belohnt und schon bald schwimmen sie wieder ans Ufer. Mit etwas Glück trauen sie sich auch wieder aus dem Wasser zu klettern - sehr zur Freude für große und kleine Kinder!
Eine Blindschleiche gab sich bei unserem Spaziergang die Ehre und kreuzte den Weg, den Seerosenteich hätten wir beinahe übersehen, er liegt eingewachsen ein paar Meter neben dem Weg. Jetzt im Juli und August blühen die großen weißen Seerosen - ein wunderbarer Anblick!

Wir hatten unter der Woche Glück und den herrlichen Grill- und Rastplatz ganz für uns allein - nur Vogelgezwitscher und der Wind in den Bäumen war zu hören. Zwei großzügige Grillstellen mit ausreichend Bänken, einer Hütte mit viel Platz im Schatten, zwei Himmelsliegen um ins Blau zu schauen und mehrere Mammutbäume, machen diesen Picknickplatz zu einem wunderschönen Vesperplatz.

Nach einer ausgiebigen Rast geht es weiter zum Steinbruch, in welchem Stubensandstein abgebaut wird. Ein Ausschussexponat des Ulmer Münsters lädt zum Bewundern und Berühren ein.
Auf einer Infotafel lesen wir, in welchen Bauwerken der Stubensandstein verbaut wurde: Die Tübinger Neckarbrücke, der Kölner Dom, Neuschwanstein und das Ulmer Münster.
Seit 2015 wird außerhalb der Vegetationsperiode übrigens am Bezenberg wieder Stubensandstein für Reparaturen am Ulmer Münster abgebaut.
Vorbei an einer großen Holzskulptur geht es weiter zum eigentlichen Steinbruch, der jetzt im Sommer ruht.

Nett gemacht für Kinder - auf verschiedenen Hinweisschildern erklärt ein Hund auf kindergerechte Weise die Attraktionen der Tour.

Wir beenden diese interessante Runde mit dem Besuch eines riesigen Mammutbaumes. Lesen Sie sich auf der Infotafel durch, wann er gepflanzt wurde und warum er im Schönbuch gelandet ist.

Kurz bevor es aus dem Wald herausgeht, gibt es nochmals eine kleinere Grill- und Raststelle im Schatten. Der Weg führt jetzt entlang des Waldrands zurück zum Parkplatz, wo wir, versteckt im hohen Gras, noch die Fruchstände eines Aronstabs entdeckten - Achtung giftig!